Geschichte

Vorgeschichte

1980

Die Anthroposophische Gesellschaft, Zweig Schweinfurt, organisiert einen öffentlichen Lesekreis, der sich wöchentlich trifft.

1986

Etwa 20 Mütter kleiner Kinder treffen sich 14-tägig im "Arbeitskreis Waldorfpädagogik" (VHS Schweinfurt), um über Literatur und Vortragsveranstaltungen einen Einblick in die Waldorfpädagogik und Anthroposophie zu gewinnen.

1987

Ein Bastelkreis ergänzt die gedankliche Arbeit. Die jungen Mütter fertigen kindgerechtes Spielzeug aus Naturmaterialien für ihre Kinder an.

1988

Nicht zuletzt angeregt durch externe Vortragsreferenten formt sich der Wunsch, vor Ort eine waldorfpädagogische Einrichtung zu schaffen. Weitere Kontakte beim "Gründungswilligentrefffen" in Stuttgart bilden die Grundlagen zur Schaffung eines Waldorfkindergartens in Schweinfurt.

1989

Die nächsten Bausteine werden zusammen mit der Stadt Schweinfurt und der Bezirksregierung geschaffen. Höhepunkte der Öffentlichkeitsarbeit sind die Veranstaltung mit dem Eurythmeum Stuttgart in der vollbesetzten Schweinfurter Stadthalle und der erste Waldorf-Basar im Jugendhaus Schweinfurt.


Gründungsjahre

1990

Ab März wird einmal pro Woche eine Spielgruppe angeboten. Am 1. Oktober startet der Schweinfurter Waldorfkindergarten mit 14 Kindern unter der Leitung der Würzburger Waldorfkindergärtnerin Frau Unser zunächst in privaten Räumlichkeiten.

1991

Der Förderverein kauft mit Hilfe von zinslosen Darlehen durch die Mitglieder in Höhe von 280 000 DM im April das heutige Haus des Waldorfkindergartens am Philosophengang 4½ in Schweinfurt. Im Mai wird zusammen mit Vertretern der Stadt der Kindergarten offiziell eingeweiht.

1992

Der große Umbau im Erdgeschoß beginnt. Ab Dezember gibt es eine zweite Kindergartengruppe.

1993

Im Januar starten die Arbeiten für den (alten) Anbau. Nach einem Einbruch in der Ferienzeit stehen große Renovierungsarbeiten an und der Kindergartenbetrieb wird für 6 Wochen in das Jugendhaus verlegt.

1994

Bau- und Gartenarbeiten können weitestgehend abgeschlossen werden. Die heutige Farbgestaltung des Kindergartens auf den Grundlagen der Farbenlehre Goethes wird in Seminaren mit dem Ehepaar Pütz erarbeitet und anschließend umgesetzt.

1995

Kinder und Erzieherinnen werden nun nicht mehr von Bautätigkeiten gestört. Durch Eurythmiekurse, Seminare, Lesekreise und Elternarbeit zieht weiteres Leben in den Kindergarten.

Die Grundlagen für den heutigen Waldorfkindergarten Schweinfurt sind gelegt.

 
Bericht einer Mutter aus der Gründungszeit: "Warum ausgerechnet Waldorfkindergarten"


Kinderkrippe

2009 und 2010

Die Kindergartenleitung schlägt dem Vorstand die Einrichtung einer Kinderkrippe vor, nachdem es dafür mehr und mehr Bedarf bei den Eltern gibt. Der Vorstand zeigt sich dem Projekt gegenüber aufgeschlossen und startet mit Vorüberlegungen und Planungen zu einer Erweiterung des Hauses.

2011

Die Mitgliederversammlung beschließt die Erweiterung des Waldorfkindergartens um eine Kinderkrippe basierend auf den vorgelegten Plänen, die die Erweiterung des Hauses um ein "Schiff" für die ganz kleinen Kinder vorsieht. Dafür muß leider die Wagenhalle weichen.

2012

Die Förderzusage von Stadt und Staat liegt vor und der Bau beginnt mit dem Ersten Spatenstich durch den Oberbürgermeister der Stadt und natürlich die Kinder. Schon im September kann das Richtfest gefeiert werden.

2013

Im Januar konnten die Wichtelkinder ihr neues Reich erobern, die offizielle Eröffnung erfolgt mit Festlichkeiten, Ansprachen und Puppenspiel am 9. März. Und am Nachmittag ist das Haus offen: Wir feiern das Frühlingsfest.
Im Juni erleiden wir einen herben Rückschlag: Wir haben 25cm Wasser im Neubau, die Schadensregulierung zu den Brandschutztüren zieht sich fast ein Jahr hin und so lange können wir den Keller nicht mit den Kinder nutzen.

2014

Das Wichtelreich ist wieder komplett nutzbar, der normale Krippenalltag greift Raum.