Veranstaltungen

Januar Dreikönigsfest
Februar Faschingsfeier
März/April Frühlingsfest
Osterfeier
Mai/Juni Pfingstfest
Johannifeier
Juli Sommerfest
Schulkinderausflug
Schulkinderverabschiedung
September Kartoffelernte / Zu den Fotos
Oktober Erntedank
St. Michael
November St. Martin
Adventsmarkt / Zu den Fotos
Dezember Advent
Adventsgärtlein (Fotos)
St. Nikolaus
Weihnachtsfeier (Fotos)

 

 

 

Dreikönigszeit:

Nach den Weihnachtsferien, d.h. ca. 7. bis 29. Januar feiern wir die Heilige Dreikönigszeit und spielen mit den Kindern das Heilige Dreikönigsspiel.

Die Könige im Morgenland hatten den neu erschienen Stern erblickt, der sich ihnen in einem besonderen Licht offenbarte und die Ankunft des Gottessohnes auf der Erde ankündigen sollte. Sie erkannten die Wichtigkeit des bevorstehenden Ereignisses und machten sich sofort auf die lange Reise, um dem Kind ein Opfer darzubringen. Melchior, der rote König brachte Gold, Caspar, der grüne König Myrrhe und Balthasar, der blaue König opferte Weihrauch.

Fast täglich spielen die Kinder dieses Spiel und schlüpfen gerne in die verschiedenen Rollen.

Um die Heilige Dreikönigszeit intensiv zu erleben, werden von den Kindern auch Sterne gebastelt. Zum Abschluss veranstalten wir einen Festtag mit dem sogenannten Dreikönigskuchen, in dem sich eine Nuss versteckt. Wer die Nuss in seinem Kuchenstück findet, darf an diesem Tag der Nusskönig sein.

 

 

 

Fasching:

Einmal im Jahr leben wir das Bedürfnis aus, bewusst in eine fremde Haut zu schlüpfen. So können wir uns ganz mit einem anderen Wesen oder Person identifizieren.

Obwohl die Kinder im Alltag regelmäßig in eine fremde Haut schlüpfen (z.B. als Hund oder auch als Bauarbeiter), so greifen wir in der Faschingszeit ein Thema heraus, beispielsweise Bauernhof oder Ritterburg, und die Kinder haben die Möglichkeit das gesamte Umfeld an diesem Tag nach einem Motto zu gestalten und ganzheitlich zu erleben.

 

 

 

Frühlingsfest

Wenn der Winter mit seiner Kälte und Dunkelheit nachlässt und die Natur wieder zu erwachen scheint, dann kündigt sich klar und deutlich der Frühling an. Die Pflanzensäfte beginnen zu fließen, neues Leben regt sich und bricht überall hervor. Die Luft erfüllt sich mit zarten Düften und die Tiere erwachen nach und nach aus ihrer Winterruhe. Auch die Kinder drängen dann wieder stärker hinaus ins Freie, um alles Neue zu begrüßen und zu entdecken.

Im Kindergarten öffnen wir in dieser Zeit unser Haus für die Öffentlichkeit. Fremde wie Bekannte sind eingeladen, uns an diesem Frühlingsfest und Tag der offenen Tür zu besuchen. Es findet dann auch ein Basarverkauf statt mit herrlichem, selbstgebasteltem Frühlingsschmuck, für die Kinder werden Puppenspiel und diverse Osterbasteleien angeboten und für alle natürlich frischer Kaffee, Tee, Säfte und Kuchen in Bioqualität. Dieser Tag bietet auch eine ausgezeichnete Gelegenheit, unser Haus und die Waldorfpädagogik im individuellen Gespräch mit den Verantwortlichen näher kennenzulernen.

 

 

Ostern

Tod und Auferstehung sind die Kernpunkte des christlichen Osterfestes. Die Natur lehrt uns in mannigfaltiger Weise, dass Sterben und Vergehen gleichzeitig Keim für neues Leben mit sich bringt, so wie das Samenkorn aus einer verwelkten Blüte heranreift.

In der Vorosterzeit zu säen, ist daher für die Kinder eine sinnvolle und wichtige Aufgabe. Jedes Kindergartenkind bekommt ein Tonschälchen und befüllt es mit Erde. Es legt die im Herbst selbst gedroschenen Getreidekörner hinein, bedeckt sie mit Erde und befeuchtet sie. Täglich gießt das Kind das Schälchen auf der Fensterbank und beobachtet erwartungsvoll und aufgeregt den Wachstumsprozess. Vor den Osterfeiertagen darf jedes Kind sein Ostergrasschälchen freudig mit nach Hause nehmen. Selbstverständlich befinden sich in jedem Ostergrasnest wunderbare Osterüberraschungen.

 

 

 

Sankt Martin

Nach Michaeli ist der Martinstag am 11. November das zweite von drei Festen, die dazu beitragen können, die Kinder auf Weihnachten vorzubereiten.

Sankt Martin, der sein letztes warmes Kleidungsstück mit einem notleidenden Fremden teilte, ist mit dieser Tat ein Bild für Opferbereitschaft, Güte und Demut. Die Seelenkräfte werden angesprochen.

Der heilige Martin wurde um das Jahr 316 in Pannonien im heutigen Ungarn geboren. Erzogen wurde er in der römischen Stadt Pavia. Seine Eltern waren Heiden. Martin lief mit zwölf Jahren von zu Hause fort, um sich in dem christlichen Glauben unterweisen zu lassen.
In jener Zeit galt für die Söhne der Ritter das Gebot, den Dienst ihrer Väter weiterzuführen. Mit 18 Jahren ließ er sich taufen.
Zwei Jahre später wurde er aus seiner Ritterpflicht entlassen. Er lehrte den christilichen Glauben durch das Vorbild seiner Taten.
Gegen seinen Willen wurde er im Jahr 371 zum Bischof von Tours gewählt.

 

 

 

Advent

Im Advent bereiten wir uns mit den Kindern auf das Fest der Geburt des Christuskindes vor.

Der Kranz

Der Brauch, auf einem Kranz von immergrünen Zweigen von Sonntag zu Sonntag eine weitere Kerze anzuzünden, kann als Sinnbild für etwas Werdendes gelten, das, besonders für Kinder, im Glanz des Lichterbaumes am Heiligen Abend seine Erfüllung findet.

Adventsgärtlein 

Das Adventsgärtlein ist ein besinnliches Ritual, das wir zusammen mit unseren Kindern zu Beginn der Adventszeit erleben können und uns eine besondere Seelen-Stimmung für die kommende Zeit gibt.

Die Erzieherinnen legen zuvor eine Spirale aus immergrünen Tannenzweigen. In die Mitte stehen eine Kerze, weiße Lilien, rote Rosen und/oder Weihnachtssterne. Für jedes Kind ist ein Apfellicht vorbereitet.
Jetzt wird der Raum verdunkelt und nur von dem Licht in der Mitte erleuchtet. Nun geht jeder mit seinem Licht in die Spirale hinein, entzündet es und stellt es auf die Spirale. So erleuchtet sich langsam von innen heraus der Raum.